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Der Kurs ist ausgebucht!
Methoden wie HPV-Diagnostik, Dünnschichtzytologie, p16, L1-Kapsitprotein und DNA-Zytometrie ermöglichen es uns, in Addition zur konventionellen Zytologie die präklinische Diagnostik zervikaler intraepithelialer Neoplasien zu verbessern. Auch hoch innovative Methoden wie die kombinierte Färbung eines Zellausstriches nach p16 und Ki67 werden die präklinische Diagnostik weiter optimieren. Eine definitive Diagnosefindung und eine optimale Therapieplanung ist jedoch nur kolposkopisch möglich.
Die AG Zervixpathologie und Kolposkopie plant in Zukunft zertifizierte Dysplasiesprechstunden, um die Versorgung aller Frauen mit auffälligen zytologischen Abstrichen in Deutschland zu verbessern und den Stellenwert der Kolposkopie in der Gynäkologie aufzuwerten.
Der Berliner Kolposkopiekurs bietet Ihnen die Möglichkeit, Kenntnisse über Grundlagen der Kolposkopie, Zytologie und Histologie sowie über die Diagnostik und Therapie von zervikalen Präkanzerosen (CIN) zu erlangen.
Unser Kurs richtet sich vor allem an Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in der Facharztweiterbildung sowie an niedergelassene Kolleginnen und Kollegen. Aber auch interessierte Studentinnen und Studenten sind herzlich willkommen.
Neben der Erarbeitung diagnostischer Grundlagen anhand einer anschaulichen Auswahl von Kolpofotogrammen werden Ihnen die histomorphologischen und zytologischen Aspekte der optimalen Tumorvorsorge vermittelt. Zudem werden wir Sie wie immer mit den neuesten Erkenntnissen über die klinische Bedeutung des HPV-Nachweises in der Praxis und über Vakzinierungsstrategien gegen HPV auf dem Laufenden halten.