Ödem, angioneurotisches

Diagnostik:Goldstandard ist der Nachweis von Norovirus-RNA im Stuhl (PCR)Antigennachweis im Stuhl (EIA)Die Untersuchung von Erbrochenem ist ebenfalls möglich.Epidemiologie:Die zur Familie der Caliciviridae gehörenden Noroviren (früher als Norwalk-like-Viren bezeichnet) sind für ca. 30% der Gastroenteritiden bei Kindern und 50% der Gastroenteritiden bei Erwachsenen verantwortlich. Noroviren sind die häufigste Ursache für Gastroenteritis-Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen.Der häufigste Übertragungsweg ist eine Schmierinfektion (fäkal-oral, Erbrochenes). Schon sehr geringe Infektionsdosen (10-20 Viruspartikel) reichen aus um die Krankheit zu übertragen. So ist auch eine Infektion über Aerosole (Erbrochenes) möglich.Die Inkubationszeit liegt zwischen 10 und 50 Stunden. Infizierte Personen sind bis zu zwei Tage nach sistieren der klinischen Symptomatik als infektiös zu betrachten und sollten auf keinen Fall Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. Das Virus kann auch noch einen längeren Zeitraum nach sistieren der Symptomatik über den Stuhl ausgeschieden werden. Aus diesem Grund sollte nach einer Infektion auf eine peinlich genaue Hygiene der Hände geachtet werden.Prophylaxe:Expositionsprophylaxe, strikte Hygienemaßnahmen bei Ausbrüchen in Kranken- und Pflegeeinrichtungen. Verwendung von als "viruzid" gekennzeichneten Desinfektionsmitteln.Klinik:Rasch einsetzende Gastroenteritiden mit schwallartigem Erbrechen und heftigen Durchfällen. Zusätzlich besteht meist ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Mattigkeit, Kopfschmerzen, Myalgien und Abdominalschmerzen. Die Krankheit dauert zwischen 12 und 48 Stunden an. Milde und asymptomatische Verläufe sind möglich.Meldepflicht:Nach §6 IfSG sind infektiöse Gastroenteritiden meldepflichtig, wenn zwischen mindestens zwei Erkrankungen ein epidemiologischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird bzw. wenn eine in der Lebensmittelverarbeitung tätige Person betroffen ist. Nach §7 IfSG ist der direkte Erregernachweis im Stuhl (PCR, Antigennachweis) meldepflichtig.

Ödem, angioneurotisches

Diagnostik:Goldstandard ist der Nachweis von Norovirus-RNA im Stuhl (PCR)Antigennachweis im Stuhl (EIA)Die Untersuchung von Erbrochenem ist ebenfalls möglich.Epidemiologie:Die zur Familie der Caliciviridae gehörenden Noroviren (früher als Norwalk-like-Viren bezeichnet) sind für ca. 30% der Gastroenteritiden bei Kindern und 50% der Gastroenteritiden bei Erwachsenen verantwortlich. Noroviren sind die häufigste Ursache für Gastroenteritis-Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen.Der häufigste Übertragungsweg ist eine Schmierinfektion (fäkal-oral, Erbrochenes). Schon sehr geringe Infektionsdosen (10-20 Viruspartikel) reichen aus um die Krankheit zu übertragen. So ist auch eine Infektion über Aerosole (Erbrochenes) möglich.Die Inkubationszeit liegt zwischen 10 und 50 Stunden. Infizierte Personen sind bis zu zwei Tage nach sistieren der klinischen Symptomatik als infektiös zu betrachten und sollten auf keinen Fall Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. Das Virus kann auch noch einen längeren Zeitraum nach sistieren der Symptomatik über den Stuhl ausgeschieden werden. Aus diesem Grund sollte nach einer Infektion auf eine peinlich genaue Hygiene der Hände geachtet werden.Prophylaxe:Expositionsprophylaxe, strikte Hygienemaßnahmen bei Ausbrüchen in Kranken- und Pflegeeinrichtungen. Verwendung von als "viruzid" gekennzeichneten Desinfektionsmitteln.Klinik:Rasch einsetzende Gastroenteritiden mit schwallartigem Erbrechen und heftigen Durchfällen. Zusätzlich besteht meist ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Mattigkeit, Kopfschmerzen, Myalgien und Abdominalschmerzen. Die Krankheit dauert zwischen 12 und 48 Stunden an. Milde und asymptomatische Verläufe sind möglich.Meldepflicht:Nach §6 IfSG sind infektiöse Gastroenteritiden meldepflichtig, wenn zwischen mindestens zwei Erkrankungen ein epidemiologischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird bzw. wenn eine in der Lebensmittelverarbeitung tätige Person betroffen ist. Nach §7 IfSG ist der direkte Erregernachweis im Stuhl (PCR, Antigennachweis) meldepflichtig.