Leukämie, chronische lymphatische

Diagnose:

1. Antigennachweis im Urin

2. Nukleinsäurenachweis (PCR)

3. Antikörpernachweis

4. Erregernachweis

sonstige Untersuchung.:

Antigennachweis im Urin

Prophylaxe:

Überwachung des Wassersystems (z.B. tote Leitungen ausschalten); Prüfung und Wartung von Klimaanlagen, bes. in Hotelanalgen oder auch Kleingeräte mit Wasserbehälter

Krankheitsbild und Epidemiologie:

Wichtigster Erreger der Legionellose ist pneumophila.

Nach heutigen epidemiologischen Daten muß davon ausgegangen werden, daß Legionellen ubiquitär in der Umwelt vorhanden sind. Eine wesentliche Rolle spielt hier Wasser aus Wasserleitungen, sowie in Kühleinheiten von Klimaanlagen oder in Luftbefeuchtern. In der Nähe von Kühltürmen ist die Zahl der seropositiven Patienten signifikant höher als in Gegenden ohne Kühlturm. Epidemien sind durch defekte Klimaanlagen oder Vernebler in Kaufläden beschrieben worden. Wichtig ist auch das Auftreten von Infektionen bei Rückkehrern aus südlichen Ländern. Hier steht Spanien an erster Stelle, betroffen sind vor allem die Region Valencia sowie die Balearen. Offensichtlich werden die Klimaanlagen einzelner Hotels nicht ausreichend gewartet oder überprüft (s.u.).

Neben asymptomatischen Infektionen treten klinische Manifestationen unterschiedlicher Art auf, so ist das Pontiac-Fieber eine akute Erkrankung mit allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopfschmerz, Myalgien, ohne daß in der Lunge radiologische Veränderungen nachgewiesen werden können. Nach 3-5 Tagen erholen sich die Patienten ohne Behandlung. Die Legionellenpneumonie kann

nach einer Inkubationszeit von 2 bis 10 Tagen einen schweren Verlauf nehmen. Am Beginn stehen Husten, Dyspnoe und Brustschmerzen. Es wird ein dünnflüssiges Sputum produziert, welches kaum Leukozyten enthält. Das Fieber steigt in Form einer Kontinua auf bis zu 41°C an, bei etwa der Hälfte der Patienten ist ein meist kleiner Pleuraerguß zu erkennen. Daneben treten Übelkeit,

Erbrechen und Durchfälle auf, neurologische Manifestationen mit Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Delir.

Die röntgenologischen Veränderungen sind meist uncharakteristisch und noch über Monate hinweg nachweisbar. Auch immunsupprimierte Patienten sind durch Legionelleninfektionen gefährdet. Neben Legionella pneumophila sind noch wenigstens 14 weitere Arten bei menschlichen Erkrankungen isoliert worden.

Extrapulmonale Legionellerkrankungen sind selten, aber möglich. In erster Linie handelt es sich um eine Myokarditis, Perikarditis oder um eine Kunstklappenendokarditis. Häufig entstehen extrapulmonale Infektionen durch eine Infektion über kontaminiertes Wasser.

Risikofaktoren:

Rauchen, chronische Erkrankungen der Lunge, Immunsuppression, Operationen, besonders Organtransplantationen

Diagnostik:

Wesentlich ist der Hinweis des Klinikers auf die Möglichkeit einer Legionellose. Kultur (Sensitivität 80%), direkte Immunfluoreszenz (33-70%), Antigennachweis im Urin (70%; nur ca. 10% aller Patienten sind noch 60 Tage nach Infektion positiv, Nachweis bis zu einem Jahr nach Infektion möglich), Antikörpernachweis (40 bis 60%)

Leukämie, chronische lymphatische

Diagnose:

1. Antigennachweis im Urin

2. Nukleinsäurenachweis (PCR)

3. Antikörpernachweis

4. Erregernachweis

sonstige Untersuchung.:

Antigennachweis im Urin

Prophylaxe:

Überwachung des Wassersystems (z.B. tote Leitungen ausschalten); Prüfung und Wartung von Klimaanlagen, bes. in Hotelanalgen oder auch Kleingeräte mit Wasserbehälter

Krankheitsbild und Epidemiologie:

Wichtigster Erreger der Legionellose ist pneumophila.

Nach heutigen epidemiologischen Daten muß davon ausgegangen werden, daß Legionellen ubiquitär in der Umwelt vorhanden sind. Eine wesentliche Rolle spielt hier Wasser aus Wasserleitungen, sowie in Kühleinheiten von Klimaanlagen oder in Luftbefeuchtern. In der Nähe von Kühltürmen ist die Zahl der seropositiven Patienten signifikant höher als in Gegenden ohne Kühlturm. Epidemien sind durch defekte Klimaanlagen oder Vernebler in Kaufläden beschrieben worden. Wichtig ist auch das Auftreten von Infektionen bei Rückkehrern aus südlichen Ländern. Hier steht Spanien an erster Stelle, betroffen sind vor allem die Region Valencia sowie die Balearen. Offensichtlich werden die Klimaanlagen einzelner Hotels nicht ausreichend gewartet oder überprüft (s.u.).

Neben asymptomatischen Infektionen treten klinische Manifestationen unterschiedlicher Art auf, so ist das Pontiac-Fieber eine akute Erkrankung mit allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopfschmerz, Myalgien, ohne daß in der Lunge radiologische Veränderungen nachgewiesen werden können. Nach 3-5 Tagen erholen sich die Patienten ohne Behandlung. Die Legionellenpneumonie kann

nach einer Inkubationszeit von 2 bis 10 Tagen einen schweren Verlauf nehmen. Am Beginn stehen Husten, Dyspnoe und Brustschmerzen. Es wird ein dünnflüssiges Sputum produziert, welches kaum Leukozyten enthält. Das Fieber steigt in Form einer Kontinua auf bis zu 41°C an, bei etwa der Hälfte der Patienten ist ein meist kleiner Pleuraerguß zu erkennen. Daneben treten Übelkeit,

Erbrechen und Durchfälle auf, neurologische Manifestationen mit Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Delir.

Die röntgenologischen Veränderungen sind meist uncharakteristisch und noch über Monate hinweg nachweisbar. Auch immunsupprimierte Patienten sind durch Legionelleninfektionen gefährdet. Neben Legionella pneumophila sind noch wenigstens 14 weitere Arten bei menschlichen Erkrankungen isoliert worden.

Extrapulmonale Legionellerkrankungen sind selten, aber möglich. In erster Linie handelt es sich um eine Myokarditis, Perikarditis oder um eine Kunstklappenendokarditis. Häufig entstehen extrapulmonale Infektionen durch eine Infektion über kontaminiertes Wasser.

Risikofaktoren:

Rauchen, chronische Erkrankungen der Lunge, Immunsuppression, Operationen, besonders Organtransplantationen

Diagnostik:

Wesentlich ist der Hinweis des Klinikers auf die Möglichkeit einer Legionellose. Kultur (Sensitivität 80%), direkte Immunfluoreszenz (33-70%), Antigennachweis im Urin (70%; nur ca. 10% aller Patienten sind noch 60 Tage nach Infektion positiv, Nachweis bis zu einem Jahr nach Infektion möglich), Antikörpernachweis (40 bis 60%)